Inklusion auf dem Wasser

mit der „Wappen von Ueckermünde“ unterwegs

100,00 Euro (gefördert durch das Bundesjugendministerium)

Zielgruppe: Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, u.a. pädagogischeFachkräfte aus der Behinderten- und Jugendhilfe, Lehrer und Lehrerinnen, sowie andere Interessierte.

TeilnehmerInnenzahl: max. 10 Personen

Veranstaltungsnummer: 2061

Leitung: Thorsten Heinrich, Mareike Kleene

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Seit Mai 2007 betreibt das Zerum den ersten rollstuhlgerechten Großsegler Deutschlands. Auf diesem Schiff ist es jetzt erstmals auch Menschen mit Beeinträchtigungen möglich, sich autonom und selbst verantwortlich mit der Arbeit auf einem Großsegler auseinander zu setzen.

An Bord sind die Lern- und Praxisbedingungen gänzlich anders als an Land. Das Wetter und die notwendigen Handgriffe und Tätigkeiten die das Segeln erfordert, geben einen unklareren Tagesablauf vor, als er im Alltag vieler Menschen mit Beeinträchtigung zu finden ist. Diese unmittelbaren Handlungsnotwendigkeiten schulen nicht nur die Flexibilität, sondern auch den reflektierten Umgang mit den eigenen Bedürfnissen. Hierzu gehört auch die Auseinandersetzung mit der Gruppe auf engem Raum.

In der Fortbildungsveranstaltung geht es einerseits um das „Medium Segelschiff“ (zwei Tage werden „auf hoher See“ verbracht). Falls Teilnehmer über Segelkenntnisse verfügen, ist das schön, aber keine Voraussetzung, denn maritime Grundkenntnisse werden vermittelt.

Daneben werden folgende Aspekte thematisiert:

  • Gruppendynamik auf dem Schiff
  • Gestaltung des Verhältnisses von Betreuenden und Betreuten
  • Gestaltung des Tagesablaufes vor dem Hintergrund der Erfordernisse von Natur und Schiff
  • Umgang mit Wind, Wasser und Wetter

Kreative Methoden, Rollenspiele, theoretische Inputs und Diskussionen runden die Veranstaltung ab.