Kleine Spieler, kleine Kämpfer

Was ist eigentlich Spielen? Ist das Spielen und Kämpfen verwandt? Was verbindet Bewegungsspiele, Brettspiele, Rollenspiele, Denkspiele, Abenteuerspiele und vieles mehr?

100,00 Euro (inkl. Material)

Zielgruppe: Soziale und pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Horten und Gemeinwesenarbeit, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern

TeilnehmerInnenzahl: max. 14 Personen

Veranstaltungsnummer: 1955

Leitung: Dr. Nicola Sandner, Michael Hüls buchen

Solche Fragen stellt sich das Kind natürlich nicht, während es lustvoll ins Spielen eintaucht. Das Spielen dient keinem äußeren Zweck und doch spielen in der Als-Ob-Realität des Spiels z.B. Selbstwirksamkeit, Beziehungserfahrungen, Perspektivenübernahme, Kooperation und Regelerstellung mit anderen.
Das zuweilen im pädagogischen Alltag vermiedene spielerische Kämpfen in Form von Ringen, Rangeln und Raufen stellt für Kinder einen besonderen und auch notwendigen Erfahrungsraum dar. Hier können wichtige Erfahrungen des Mit- und Gegeneinanders, von Stärke und Schwäche, von körperlichen und sozialen Grenzen gemacht werden.

In der Natur bieten sich nun ganz eigene Bedingungen zum Spielen und Spielkämpfen: Versteck-, Gelände- und Schmuggelspiele sind z.B. hier am besten möglich. Diese außeralltägliche, wilde Raumstruktur der Natur und vielfältige Spielmöglichkeiten werden in der Fortbildung aufgegriffen und vor dem Hintergrund des pädagogischen Arbeitsfeldes reflektiert. Das Handlungsrepertoire der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird erweitert, sodass im Arbeitsalltag Spielprozesse und spielerisches Kämpfen pädagogisch angemessen begleitet und die in ihnen liegenden Entwicklungschancen besser erkannt und auch werden können.
 

  • Für hessische Lehrkräfte ist diese Veranstaltung vom Institut für Qualitätsentwicklung anerkannt
  • Einzelveranstaltung